| 1352 | Das damalige Holathindorff (sorbisch Holecin) wird erstmals urkundlich erwähnt. |
| 1551 | Das Dorf wird schon Holtendorf genannt, was soviel bedeutet wie"das Dorf des Holota". Die Dorfanlage ist rein germanischen Ursprungs.(Zitat und Quelle Heimatkalender für den Landkreis Görlitz 1942) |
| Das Dorf wurde über die Jahrhunderte von vielen Kriegen heimgesucht |
| 1431 | die Hussitenkriege |
| 1618-1648 | der dreißigjährige Krieg |
| 1756-1763 | der siebenjährige Krieg |
| 1812-1813 | der Napoleonische Krieg |
| 1914-1918 | der 1. Weltkrieg, den 13 Holtendorfer Männer mit dem Leben bezahlten |
| 1935-1945 | der 2. Weltkrieg, bei dem 161 Männer eingezogen wurden und 35 Männer umkamen. |
| Bis 1945 gehörte Holtendorf zum Kreis Görlitz, Regierungsbezirk Liegnitz, Niederschlesien. nach 1945 kurzzeitig zum Kreis Niesky, dann wieder Landkreis Görlitz – nun aber im „Bezirk Dresden“ |
| 1974 | Die kommunale Selbstverwaltung endet durch die Angliederung an die Gemeinde Markersdorf. |
| Der Bezirk Dresden geht nach 1989 im Freistaat Sachsen als „Regierungsbezirk Dresden“ auf. Nach der Deklaration der Kreisfreiheit der Stadt Görlitz kommt die Gemeinde Markersdorf / Holtendorf wieder zum Kreis Niesky |
| 1994 | Durch den Zusammenschluss weiterer Gemeinden (Deutsch-Paulsdorf, Friedersdorf, Gersdorf, Jauernick-Buschbach und Pfaffendorf) zur Großgemeinde Markersdorf wird Holtendorf wieder eine gleichberechtigte Ortschaft, hat einem eigenen Ortschaftsrat und ist im Gemeinderat vertreten. |
| Seit jeher gehört Holtendorf zur evangelischen Kirchgemeinde Markersdorf. |